| Länge des Basistunnels | 34.5 km |
| Neu auszubrechender Tunnel | 6.5 km |
| Neu auszurüstender Tunnel | 21 km |
| Neue Querschläge | 18 |
| Neuer seitlicher Zugangsstollen | 1.5 km |
Referenzblatt zum Download (PDF)
Der Lötschberg-Basistunnel ging im Jahre 2007 als unvollendetes, jedoch voll funktionsfähiges Bauwerk in Betrieb. Nur das südliche Drittel aus zwei voll ausgerüsteten Einspurröhren.
Die Konzeptstudie hat untersucht, wie der Vollausbau unter Sicherstellung des Bahnbetriebes, der gegenüber dem Baubetrieb in jedem Fall Priorität hat, realisiert werden kann. Die zentrale Anforderung ist die Erhaltung des hohen Sicherheitsniveaus beim Bahnbetrieb. Der Baubetrieb muss:
• jederzeit die Evakuierung der Passagiere eines ganzen Zuges ermöglichen
• den hohen Sicherheitsstandard des Tunnels jederzeit gewährleisten
• eine von der Betriebslüftung unabhängige Baulüftung und
• eine vom Tunnel unabhängige Baustromversorgung haben
• unabhängige Zugänge zu den Baustellen realisieren
• die Aufrechterhaltung des möglichst uneingeschränkten Bahnbetriebes sicherstellen
Die Studie hat Baumethoden, Bauvorgänge, Terminpläne und Bauetappen aufgezeigt, die bei einem Vollausbau in Frage kommen. In Spezialberichten wurde zudem Fragen wie die Anpassungen am Sicherheitssystem, die geänderte Rettung und Evakuierung, die Aufschaltung der bahntechnischen Ausrüstung in den neuen Tunnelteilen, die Änderungen im Lüftungskonzept, Unterhalt und Erhaltung und bahnbetriebliche Aspekte untersucht.