Innengewölbebaustelle: Firstbewehrung, darunter Schutzschicht und Abdichtung

Auftraggeber |

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, Tiefbauamt

Zeitraum |

2000  –  2011

Erbrachte Leistungen

Charakteristische Angaben

Länge 2 x 1.2 km
Ausbruchquerschnitt 107-149 m2
Ausbruch unter Rohrschirm 1200 m
Ulmenstollenvortrieb 165 m
Anzahl Querverbindungen 3
Baukosten ca. CHF 300 Mio

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Untertagebau und Tunnelbau


A16, Transjurane, Tunnel de Moutier

Referenzblatt zum Download (PDF)

Kurzbeschrieb

Der 1.2 km lange doppelröhrige Tunnel Moutier ist Bestandteil der A16, Transjurane, welche von Biel aus durch den Jura führt und an das französische Autobahnnetz anschliesst. Die beiden Tunnelröhren durchqueren die tertiäre Süsswasser-Molasse, die durch eine Wechsellagerung von Mergeln und Sandsteinen geprägt ist. Die tektonische Beanspruchung der Molasse ist zum Teil sehr gross.

Der Tunnelvortrieb erfolgt grösstenteils konventionell mit Teilschnittfräse, Bagger oder Abbauhammer und einer Sicherung mit HEB-Trägern und Spritzbeton. Teilweise sind Rohr- oder Spiessschirme als Bauhilfsmassnahme erforderlich. Eine Störzone von ca. 90 m Länge mit stark tektonisierten Mergeln wird mit einem Ulmenstollenvortrieb (Unterteilung des Tunnelquerschnittes in 7 Teilquerschnitte) aufgefahren.